5 Responses

  1. regina

    Läck, kim88, wie sprichst Du mir aus dem Herzen!!!!

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  2. tom

    Das schade ist halt einfach, dass die Leute erst dann etwas machen, wenn sie selber direkt betroffen sind. Mich nicht ausgeschlossen. Ist es Faulheit? Oder ist es Gleichgültigkeit?

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  3. Namtam

    Wie recht du hast.
    Jüngst gab es hier an der Universitätsbibliothek Basel den Fall, dass die Firma, die für die Gebäudereinigung zuständig ist, die Löhne auf die neuen Mindestlöhne der Universität anpassen musste, aber unter dem Strich die Lohnsumme nicht erhöhen wollte. Die Folge war die geplante Entlassung von Personal.
    Dank dem, von der Gewerkschaft losgetretenen, Protest mit Unterschriftensammlung bei der gesamtem Belegschaft konnte das aber verhindert werden.

    Ich denke, ich muss hier tom beipflichten: Es ist Gleichgültigkeit, zumindest solange es einen nicht direkt betrifft. Gewerkschaften haben aber häufig auch einen etwas schalen Beigeschmack als Störfaktor, als notorische Blockierer, überspitzt gesagt.
    Zumindest ich persönlich würde nicht direkt einer Gewerkschaft beitreten, da immer auch wieder gewisse Aktionen von ihnen vertreten werden (insbesondere die UN1A sei hier erwähnt), hinter die ich nicht kritiklos stehen könnte. Darum engagiere ich mich lieber im Privaten.
    Ob ich mit dieser Meinung richtig liege: Wer weiss.

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  4. Kim88

    Ich denke es ist weder Gleichgültigkeit noch Faulheit, sondern Egoismus. Die Personen in unserer Gesellschaft schauen hauptsächlich auf sich und erst weit weit weit weit dana h noch auf andere – wenn überhaupt.

    Das ist ein sehr gesellschaftliches Problem. Allerdings ein absehbares, schliesslich wurden wir von Kind an bereits an der Schule so erzogen. Gruppenarbeiten, etc rücken immermehr in den Hintergrund, nur die eigene Leistung, die Noten zählen…

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  5. Namtam

    Das würde ich so nicht unterschreiben, nein. Denn die Tatsache, dass durch die Bekanntmachung eben meines Beispiels auf einmal jeder, und zwar wirklich jeder, von sich aus unterschrieb, weil er die Haltung des Unternehmens nicht fair fand, zeigt doch, dass der Egoismus eher zweitrangig ist. Solange jemand da ist, der Proteste ansteuert und der normale Bürger dann lediglich noch unterschreiben muss, um seinem Protest Ausdruck zu verleihen, ist man durchaus gewillt, auch etwas für andere zu tun. Denn nichtsdestotrotz bleibt der Mensch ein soziales Wesen. Was ihn zum Egoist macht ist dann meist erst das Berufsleben bzw. die Karriere.

    Gruppenarbeiten haben meiner Meinung nach eher Einfluss auf die Teamfähigkeit als die grundsätzliche soziale Einstellung zu Anderen. Diese würde ich eher als charakter- bzw. auch teilweise durch Erfahrungen bedingt (viele Enttäuschungen durch andere => ich ziehe mich zurück und achte nur noch auf mich selbst) bezeichnen.

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