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  1. Peter Helfenstein (MYGATE)

    Die Hoffnung für eine Glasfasererschliessung für Gemeinden wie Eglisau würde ich nicht einfach verlieren. Es gibt viele Beispiele von Gemeinden in derselben Grössenordnung, in welchen ein lokales EW oder eine Gemeinde ein solches Projekt erfolgreich umsetzt (z.B. Fislisbach AG, Walzenhausen AR). Vielerorts werden neue Überbauungen ab einer Anzahl Wohneinheiten von Anfang an für die Multimedia-Services TV, Internet und Telefon nur noch mit Glasfaser erschlossen und ausgebaut. Dies auch mehr und mehr auch etwas weiter weg von den grossen Städten.

    Ob sich ein Ausbau rechnen kann, hängt nicht in erster Linie von der Anzahl der Einwohner ab, sondern einerseits von der Anzahl Wohneinheiten pro Gebäude, davon wie verstreut oder schlecht verbunden diese sind und wie weit der Ort von einer Glaszuleitung liegt. Oft ist in Gemeinden vom EW oder vom Netz der Gemeinde schon viel Glas verbaut.

    In Städten mit einer Anzahl Wohneinheiten von 10 pro Gebäude ist der Ausbau sicher lohnender als in sehr ländlichen Siedlungen mit 2 oder weniger Wohneinheiten pro Gebäude. Bei Streusiedlungen im Appenzell ist das anders als an Orten mit modernem Wohnungsbau.

    Für das Zürcher Unterland, Eglisau und das Rafzerfeld gilt schon mal, dass alle Gemeinden an die Datenautobahn Zürich-Schaffhausen angeschlossen sind. Die Umfahrung und die Anschlüsse sind wenigstens hier schon gebaut! Für zahlreiche (neue) Überbauungen liesse sich eine Glasfasererschliessung bestimmt rechnen. Beispiele für solche Erschliessungen gibt es genug (Rohr, Otelfingen, Kloten, Speicher, …), Es ist wohl eher eine Frage der Nachfrage der Einwohner. Die Gemeinden im Rafzerfeld müssten eben ihren Standortvorteil an der Datenbahn nutzen.

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