41 Responses

  1. Matthias

    So einfach, wie du es hier darstellst, ist das jetzt auch wieder nicht. Schweizer Maschinenpistolen für indische Kindersoldaten

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  2. erwin

    ein grossteil der von der ruag angefertigten waffen werden von zulieferern in der eu hergestellt.
    dann bei der ruag montiert.
    dann von der schweiz aus exportiert.
    warum wohl??

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  3. kim88

    Ich bin selber aktiver Gewerkschafter und für diese Initiative! Man kann sich dazu eine einfache Frage stellen: Ist ein Arbeitsplatz ein Menschenleben wert?

    Ich denke nicht…

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  4. amade.ch

    in Deinem ganzen blogpost sprichst Du im prinzip nur über die arbeitsplätze. es wird ja immer wieder betont, dass es um hochqualifizierte spezialisten geht, die in solchen rüstungsfirmen arbeiten. gerade die könnten ihre fähigkeiten bestimmt auch für andere zwecke einsetzen, wovon dann die ganze schweiz profitieren würde.

    wenn man nur bedenkt, dass einer der grössten abnehmer schweizer rüstungsmaterial in den letzten jahren pakistan war, kriegt die initiative schon viel mehr sinn. dann könnten wir auch mal über die neutralität der schweiz reden. dann sprechenw wir darüber, dass die rüstungsindustrie unsere eigene armee ausrüsten soll (hallo?! mowag z.b. ist längst amerikanisch, ohne importe ginge es im kriegsfall sowieso nicht). und erst dann können wir noch mit moralischen bedenken kommen, dass auf der ganzen welt menschen durch schweizer technologie ums leben kommen.

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  5. amade.ch

    die arbeitsplätze, die es tatsächlich kosten würde, sind für mich ein vertretbare kollateralschaden. dazu stehe ich.

    aber es ist bezeichnend für Dich, dass Du zu keinem der punkte in meinem kommentar stellung nimmst. schade.

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  6. amade.ch

    nein, so war das nicht. natürlich habe ich vor meinem kommentar alle anderen gelesen. ist ja ehrensache. also hier nochmals meine punkte:

    - arbeitsplätze: da hast Du schon mehr als genügend drüber geschrieben.

    - pakistan – keine antwort
    - neutralität der schweiz – keine antwort
    - rüstungsindustrie braucht es nicht mehr, da die armee sowieso nicht alleine mit dem einhemischen material bestückt werden kann – keine antwort
    - moralische bedenken – keine antwort

    Deine argument mit dem suizid zieht nicht. denn: waffen sind zum töten gemacht, das ist ihr primärer zweck. nicht jede waffe führt zwangsläufig zu toten, die wahrscheinlichkeit ist aber hoch. arbeitslosigkeit führt nicht automatisch zum suizid, ist höchstens ein möglicher faktor, muss aber nicht sein. das weisst Du genau.

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  7. kim88

    Hallo Tom,

    Ich finde das schon etwas makaber. Hier in der Schweiz, hat man bei Arbeitslosigkeit noch lange keinen Grund Suizid zu begehen – dafür haben wir einfach zu gute Sozialversicherungen.

    Zu deinem 58 jährigen Grossvater – wir hatten im November mal eine Initiative für eine flexibilisierung des Rentenalters – genau die Leute die heute zu zur GSoA Initiative Nein sagen haben bereits damals nein gesagt – war wohl ein Fehler? ^^

    Eine Waffe wird gebaut um zu töten. Die Waffe ist ein Mordinstrument. Wie kann es sein, dass die Schweiz es erlaubt und sogar Unterstüzt Werkzeuge die nur zum töten bestimmt sind zu verkaufen und sich damit zu bereichern. Lieber ein paar Arbeitslose mehr (sie sind in unserem Sozialsystem gut aufgehoben) als mitverantworlich an tausenden von toten Menschen zu sein.

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  8. kim88

    Ich gebe dir gerne noch Antworten – bevor ich wieder zur Arbeit muss. Erstens entschudlige ich mich für den “Grossvater” – ich wollte deinen Vater nicht älter machen als er ist.

    Das Motto de Befürworter ist mir grundsätzlich egal, es geht hierbei ja um meine bzw. um die persönliche Meinung jedes Stimmbürger hier in der Schweiz. Ein Motto wird oft gewählt, weil es sich gut anhört. Es werden weiterhin Menschen durch Waffen sterben, mindestens soviele wie bisher. Aber es sind keine Schweizer Waffen! Ich denke das ist der ausschlaggebende Punkt.

    Die Flexibilisierungen ist (zurzeit) vorbei – da gebe ich dir recht. Ich meinte nur, dass gerade diese Flexibiliserung uns vor einigen Problemen bewahrt hätte (auf was den hohen Arbeitsplatzrückgang in der Wirtschaftskrise angeht).

    Auf deine Ja/Nein Frage: Ja. Ich würde zurückschiessen. Allerdings “hätte, würde, könne und sollte” bringt uns bei der Frage nicht weiter. Ich habe weder Kinder noch eine Waffe.

    Ich war für eine kurze Zeit mal arbeitslos, ich weiss, dass es ein schreckliches Gefühl ist. Man fühlt sich wortwörtlich scheisse! Aber ich bleib bei der Meinung unsere Waffen sollten nicht töten! Auch wenn wir Arbeitslose dafür hinnehmen müssen.

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  9. amade.ch

    die initiative ist das einzig richtige. keine toten mehr durch schweizer waffen und munition. darauf könnten wir mal wirklich stolz sein.

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  10. amade.ch

    Du brauchst keine beispiele zu konstruieren, denn die realität ist eine andere. fakt ist z.b. dass pilatus flugzeuge in den tschad verkauft hat. als “trainingsflugzeuge” notabene. da der tschad aber gar keine luftwaffe hat, war klar, dass die pilatusflieger nicht als trainer gebraucht werden. das wusste man.

    Du kannst die angriffe auf mein gewissen lassen, denn darum geht es nicht.

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  11. amade.ch

    das ist ein ganz anderes beispiel. beim anderen gingst Du von einem zivilen fahrzeug aus, das umgerüstet wurde. und zu den pilatus fliegern sagst Du natürlich nichts. hätt’ ich mir ja denken können.

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  12. amade.ch

    mit pilatus hat das nichts zu tun. aber der bund hätte das laut verordnung abzuklären. weisst Du das nicht?

    mir ist klar, dass nicht jeder letztlich kriegerisch genutzte exportartikel verhindert werden kann. aber es wäre ein guter anfang. und ja: von mir aus könnte man die gesammte rüstungsindustrie morgen schon schliessen. sehe nicht ein, warum wir das in der schweiz überhaupt brauchen.

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  13. amade.ch

    ja, ich denke, die initiative wird mit über 60% abgelehnt.
    nein, sie verfehlt ihr ziel keineswegs.

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  14. amade.ch

    gar nicht. man kann nie alle verbrechen verhindern. das ist der preis der freiheit. es hat auch nie jemand gesagt, dass damit nirgendwo auf der welt noch leute mit zum teil aus schweizer produkten bestehenden waffen getötet werden.

    übrigens: ich kritisiere jeden politiker, wenn ich lust dazu habe und es anlass dazu gibt. kritik muss immer und zu allem möglich sein. (deswegen kritisiere ich ja Dich auch auf meinem blog. ;-) )

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  15. kim88

    Nur noch etwas zum anmerken, an deinen lezten eintrag. Gesetze entwickeln sich und verändern sich – es braucht immer mehrere kleine schritte dazu.

    Deshalb, ist ein Ja an der Urne wichtih damit die Stossrichtung schonmal die richtige ist.

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  16. amade.ch

    schleichwerbung? aber immer! :-)

    ich glaube, gerade in einer phase der schwachen konjunktur, ist es im interesse aller, wenn der staat viel geld ausgibt.

    wer einen knacks hat würde ich jetzt hier nicht ausbreiten wollen. ich werde mich einfach immer für eine offene, demokratische, tolerante, soziale und faire schweiz einsetzen.

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  17. kim88

    Ich denke das die Exportverbotinitiative (wie auch die Minarettinitiative) mit runf 60% nein stimmen angelehnt wird.

    @offtopic: dein WP touch Theme sortiert die Kommentare falsch – der neuste wird zuunterst angezeigt, dass ist zum scrollen mit meinem android sehr unangenehm…

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  18. kim88

    Ich hab WpTouch eben selbst installiert. Und leider auf die schnelle nix gefunden. Tut mir Leid.

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  19. patrick

    Würde die Schweiz keine Waffen und Kriexmaterial mehr exportieren, wird der Bedarf danach irgendwo anders her gedeckt. Das heisst, schlussendlich werden genau gleich viele Menschen durch Waffen ums Leben kommen. Also: Was bringt es, die Arbeitsplätze bei uns zu vernichten? Ein flauschiges, warmes Gefühl, weil es keine Schweizer Waffen mehr sind?

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  20. Regina

    @Tom: zum nachlesen: der Initiativtext sieht vor, den betroffenen Firmen über 10 Jahre Unterstützung zu gewährleisten, damit diese technisch umsatteln und ihre Mitarbeitenden entsprechend umschulen können: In Worten: ZEHN JAHRE!
    Damit genau die Horrorszenarien, wie Du sie beschreibst nicht passieren!

    Und auch ohne diese sehr sinnvolle und gute Abfederung: NEIN: Tötungsmaschinen-Herstellung bietet keine sinnvolle Arbeitsplätze!

    Du kannst also ganz beruhigt JA stimmen!

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  21. Martin

    Lieber Tom,

    Nach 10 Jahren haben diese Firmen neue Bereiche, die profitabler und nachhaltiger sind.

    Ein Gewinn für alle.

    Mich wundert vor allem, wie deine Moral zustande kam. Mit dem Schnellzug durch die Kinderstube? Was kann man mit Waffen noch so machen, ausser töten? Wollen wir das, langfristig?

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  22. amade.ch

    hab’ ich was gewonnen?

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